Rückschnitt erst ab
Ende April/Mai, da nach Spätfrösten sonst die Äste weit
zurücktrocknen würden.
Da die oberen Triebe die
unteren stark im Austrieb hemmen, sollt im oberen Drittel die Verzweigung
auf den Stand der unteren Verzweigung gebracht werden. Meist treibt im
Frühjahr nur die Endknopse eines Triebes aus. Entfernt man sie, so
erhält man eine insgesamt bessere Verzweigung.
Gutes Düngen ist jedoch
für den Neuaustrieb sehr wichtig.
Bei Bäumen, die noch
an Stammdicke zulegen sollen wird der Austrieb mindestens 25-30 cm wachsen
gelassen und spätestens 3 Wochen nach dem Austrieb zurückgeschnitten.
Bei jeden Rückschnitt
darauf achten, dass das obere Drittel nicht zu dominant wird. Deshalb die
oberen Äste immer frühzeitig und stärker als die untern
zurückschneiden.
Eine gute gedüngte
altere Eiche verträgt 2 Blattschnitte im Jahr.
Alle Gestaltungsarten denkbar.
Junge Äste lassen sich
gut drahten, ältere mit Spanndrähten in Form bringen. Der beste
Zeitpunkt ist der Austriebsbeginn im Frühjahr. Neue Triebe drahten
sobald sie verholzen.
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Junge Pflanzen brauchen
mindestens alle 2 Jahre frische Erde.
Die Stieleiche mag sandiges
Substrat ebenso wie besonders lehmiges.
z.B.
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Akadama, Pikiererde, Lavasplitt
und Sand im Verhältnis 3:3:1:1
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Akadama, Lavasplitt, Torf, Kies
im Verhältnis 1:1:1:1
Eichen sollten alle zwei
Jahre im Frühjahr (Ende Februar/März) umgetopft werden. Dabei
ist es wichtig zu wissen, dass das Wurzelwachstum schon zu dieser Zeit
einsetzt, und nicht mit Austriebsbeginn, wie bei den anderen Laubbäumen.
Es sollte eine gut durchlässige
Erdmischung verwendet werden.
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Verschiedene Wespen
verursachen Zellwucherungen (Gallen) an den Blättern. Es genügt
ein entfernen der betroffenen Blätter, da keine gesundheitlicher Schaden
entsteht.
Auch Hallimasch, Echter Mehltau,Bättläuse,
und verschiedene Baumschwämme können auftreten. Knopern-Gallwespen
können missgebildete Eicheln hervorrufen.
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Quercus robur -
Stieleiche
Ungleichmäßiger
, ausladender, laubabwerfender Baum mit rissiger grau-brauner Borke. Die
sehr kurz gestielten, einlänglichen, bis 14 cm langen dunkelgrünen
Blätter besitzen rundliche Lappen und am Grund zwei kleine ohrartige
Lappen. Die eiförmigen Eicheln stehen einzeln oder zu 2-5 in Gruppen.
Quercus cerris
- Zerreiche
Schnell
wachsender ausladender, laubabwerfende, vielgestaltiger Baum, mit
grauweißer Borke, die in dicken Platten zerfällt. Die länglich
elliptischen bis länglich-lanzettlichen, bis 12 cm langen, tief gelappten
oder gesägten, dunkelgrünen Blätter sind unterseits blassgrün
und färben sich im Herbst gelbbraun. Die elliptischen, 2,5 - 4 cm
langen Eicheln besitzen einen von langen, schlanken Schuppen bedeckten
Achsenbecher und stehen einzeln oder in Gruppen von 2-4
Quercus suber
- Korkeiche
Rundlicher
immergüner Baum mit dicker, korkiger Borke. Die eilänglichen,
bis 7 cm langen, gesägten, steifen, dunkelgrünen Blätter
sind unterseits grau behaart. die Eicheln sind eiförmig.
Quercus
petraea - Steineiche,
Traubeneiche, Wintereiche
Ausladender.
aubwerfender Baum mit rissiger, grauer Borke und eiförmigen, verkehrt
eiförmigen oder länglichen 6-17 cm langen dunkelgrünen Blättern
mit rundlichen Lappen. die ungestielten, eiförmigen bis länglich-eiförmigen
Eicheln stehen einzeln oder in Gruppen zu 2-5.
Fam:
Fagaceae
Gattung mit ca. 600 Arten
einhäusiger, laubabwerfender, halbimmergrüner oder immergüner
Bäume oder Sträucher, die weitverbreitet in Wäldern der
Nordhemisphäre vorkommen. Eichen haben gewöhnlich eine rissige
Borke, filzig behaarte bis kahle Sprossen und wechselständige, ganzrandige,
gelappte oder gesägte Blätter, die sich bei einigen laubabwerfenden
Arten im Herbst spektakulär verfärben. Im Späten Frühjahr
erscheinen auf derselben Pflanze getrennte männliche und weibliche
Blüten. Die männlichen Blüten ind hängenden Kätzchen,
die weiblichen einzeln, paarig oder inTrauben. Sie reifen gewöhnlich
zu braunen Nüssen (Eicheln) mit einem schuppigen Achsenbecher. Die
Eicheln sind meist 1-3 cm lang und nur gelegentlich länger.
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